Wirtschaft : Finanzbeamte verdienen mit Zahlen

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Nach Angaben der Deutschen SteuerGewerkschaft gibt es in Deutschland zurzeit 126 000 Finanzbeamte. Sie arbeiten beispielsweise bei Finanzämtern oder Oberfinanzdirektionen. Wie in anderen Verwaltungsberufen auch teilt sich die Laufbahn für Finanzbeamte in den mittleren, gehobenen und höheren Dienst. Wie ein Finanzbeamter eingestuft wird, hängt von seiner Ausbildung ab. Der Finanzbeamte, der beispielsweise die Steuererklärung bearbeitet, gehört in der Regel dem mittleren Dienst an. Er besitzt mindestens einen Hauptschulabschluss und hat eine zweijährige Ausbildung absolviert. Finanzbeamte des mittleren Dienstes steigen mit der Besoldungsgruppe A 6 oder A 7 ein und verdienen in Westdeutschland mindestens 1551,98 Euro Grundgehalt.

Ist der Beamte oder die Beamtin verheiratet kommen 95,96 Euro Familienzuschlag dazu, für das erste Kind 182,17 Euro. Die höchste Besoldungsgruppe im mittleren Dienst ist die Stufe A 9, die etwa Sachbereichsleiter erreichen können. Mit der maximalen Anzahl an Berufsjahren können Finanzbeamte in dieser Besoldungsgruppe 2425,65 Euro Grundgehalt verdienen. In Ostdeutschland werden derzeit 90 Prozent der Beamtenbesoldung West gezahlt. Der gehobene Dienst beginnt bei A 9, der höhere bei A 13. Ein Finanzbeamter kann bis maximal A 16 aufsteigen und trägt dann die Berufsbezeichnung „Regierungsdirektor“. jaf

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