Finanzen : Berliner horten ihr Geld auf dem Sparbuch

Von Aktien halten die Berliner wenig. Sie setzen bei der Geldanlage auf Sicherheit - und nehmen dafür extrem niedrige Zinsen in Kauf.

Die Berliner wollen bei der Geldanlage keine Risiken eingehen.
Die Berliner wollen bei der Geldanlage keine Risiken eingehen.Foto: dpa

Trotz langanhaltend niedriger Zinsen haben bisher die wenigsten Berliner ihre Geldanlage angepasst. 57 Prozent haben bislang gar nicht darauf reagiert, zeigt eine Befragung der Berliner Sparkasse unter 1000 Bewohnern der Stadt.

86 Prozent von ihnen gaben an, für sie habe absolute Sicherheit bei der Geldanlage Priorität. Den Kauf von Aktien lehnen viele deshalb kategorisch ab. 79 Prozent sagen, es käme für sie nicht infrage, Anteilsscheine zu erwerben.

Stattdessen horten die Berliner ihr Geld auf dem Sparbuch. Obwohl es derzeit nur extrem niedrige Zinsen abwirft, die oft unter der Inflationsrate liegen, ist es noch immer die gefragteste Anlageform. Auf Platz zwei und drei kommen die private Rentenversicherung und das Tagesgeld, heißt es in der Auswertung der Umfrage. „Privatanleger verlieren aus Vorsicht Geld“, sagt Olaf Schulz von der Berliner Sparkasse.

Jeder Dritte legt der Umfrage zufolge bis zu 100 Euro im Monat zurück – vor allem, um sich für den Notfall abzusichern oder für das Alter zu sparen. Tsp

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben