Börse : Gewinne zum Wochenende

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft hat dem deutschen Aktienmarkt am Freitag neuen Schwung gegeben. Gestützt wurde diese Zuversicht Börsianern zufolge von ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA und China.

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft hat dem deutschen Aktienmarkt am Freitag neuen Schwung gegeben. Gestützt wurde diese Zuversicht Börsianern zufolge von ermutigenden Konjunkturdaten aus den USA und China.

Der Dax stieg bis zum Abend um 0,8 Prozent auf 5756 Punkte. Die Stimmung der Anleger hätte sich weiter aufgehellt, sagten Analysten. Der M-Dax stand am Abend ein Prozent höher bei 7301 Zählern, der Tec-Dax verlor 0,5 Prozent auf 810 Punkte.

Bayer und BASF legten nach einer Kaufempfehlung für Linde ebenfalls deutlich zu und profitierten laut Börsianern von der positiven Branchenstimmung. BASF-Papiere stiegen bis Handelsschluss um 1,9 Prozent auf 43,04 Euro und notierten damit so hoch wie seit Juli 2008 nicht mehr. Bayer-Aktien legten 1,9 Prozent auf 54,43 Euro zu und waren damit auf dem höchsten Stand seit September 2008. Volkswagen-Papiere setzten ihre Aufwärtsbewegung fort und lagen 1,2 Prozent im Plus, was Händler hauptsächlich der freundlichen Gesamtmarktstimmung zusprachen. Zudem hatte VW im November deutlich mehr Autos verkauft als vor Jahresfrist und für das Jahr ein leichtes Auslieferungsplus vorhergesagt.

Als einzige Dax-Werte rutschten Commerzbank und Deutsche Bank 1,2 beziehungsweise 0,9 Prozent ins Minus. Gewinnmitnahmen sorgten bei Centrotherm für Kursabschläge von drei Prozent. Händlern zufolge hätten Anleger die Aussagen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen zu den geplanten Subventionskürzungen zum Anlass genommen, Kasse zu machen.

Die wachsende Zuversicht der Anleger drückte zugleich den Rentenmarkt. Der Bund-Future büßte 38 Zähler auf 122,72 Zähler ein. Die Rendite der zugrunde liegenden zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,212 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,06 Prozent auf 377,10 Punkte.

Der Referenzkurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte ihn am Nachmittag auf 1,4757 (1,4730) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6776 (0,6789) Euro.

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