Finanzen : Börse im Sommerloch

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Berlin Zum Wochenauftakt haben die deutschen Börsen erneut Verluste erlitten. Nur in den Vormittagsstunden konnte sich der Deutsche Aktienindex (Dax) im Plus halten. Dann rutschte er ab. Zum Handelsschluss lag er bei 3752,59 Punkten (minus 1,18 Prozent). Die Umsätze waren wieder gering, weil viele Anleger die in dieser Woche anstehenden Quartalsberichte abwarten wollten, sagten Händler. Bankenwerte profitierten kaum von dem Kauf der britischen Abbey National durch die spanische Santander.

Aus der Sicht der Charttechniker haben sich die Kurse an allen wichtigen Märkten der unteren Grenze einer seit Januar anhaltenden Seitwärtsbewegung genähert. Sollte diese Grenze deutlich nach unten durchbrochen werden, hätte dies nachhaltig negative Konsequenzen für die nächsten Wochen. Beim Dax liegt die Grenze bei 3700 Punkten. Drehen die Märkte oberhalb dieser Grenze wieder nach oben ab, steht aus charttechnischer Sicht beim Dax eine Rallye von 200 bis 300 Punkten bevor.

Der Rentenmarkt tendierte zur Kasse etwas fester. Die Umlaufrendite sank minimal auf 3,93 (Freitag: 3,94) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,03 Prozent auf 117,53 Punkte zu. Der Bund Future stieg minimal auf 113,98 (Freitag: 113,96) Punkte. Der Kurs des Euro ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2163 (Freitag: 1,2191) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8203) Euro. os/Tsp

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