Finanzkrise : Übersee-Börsen weiter im Minus

Trotz der Entwarnung durch die Europäische Zentralbank scheint die Finanzkrise noch nicht ausgestanden. Während an der Wall Street der Dow Jones mit Verlusten schloss, eröffnete auch die japanische Börse im Minus. Die Händler trauen dem Frieden offensichtlich noch nicht.

Börse Japan
Weltweit herrscht weiterhin Unsicherheit, was die Finanzmärkte angeht. -Foto: AFP

Tokio/New YorkTrotz der Entwarnung durch die Europäische Zentralbank (EZB) herrscht an den Weltbörsen weiter Sorge über die Folgen der US-Hypothekenkrise: An der Börse in Tokio fiel der Nikkei-Index zum Handelsauftakt um 1,1 Prozent auf 16.659,07 Punkte. Am Vorabend hatte es bereits an den Börsen Europas und der USA Kursverluste gegeben.

An der New Yorker Wall Street gab der Leitindex Dow Jones Industrial Average 1,57 Prozent nach. Er schloss am Dienstagabend bei 13.028,92 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq verlor 1,7 Prozent und fiel auf 2499,12 Punkte. Zu den Verlierern in den USA zählte außer Banken- und Handelsaktien der Spielzeughersteller Mattel, der weltweit Millionen von in China hergestellten Spielzeugen zurückrief.

In Frankfurt am Main verlor der Deutsche Aktienindex (Dax) am Dienstag 0,66 Prozent und schloss bei 7425,07 Zählern. An der Pariser Börse sackte der Leitindex CAC 40 um 1,63 Prozent unter die 5500-Punkte-Marke. In London fiel das Börsenbarometer FTSE-100 um 1,21 Prozent auf 6143,50 Punkte. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte mit Blick auf die durch die Krise gebeutelten Märkte erklärt, die Lage nähere sich wieder dem Normalzustand. (mit AFP)

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