FONDSKAUF : Direktkauf an der Börse zahlt sich aus

WIE ANLEGER SPAREN



Ob Index-, Aktien- oder Rentenfonds: der Fondskauf über die Börse ist für private Sparer meist deutlich günstiger. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) in Düsseldorf und des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) in München. In den meisten Fällen sei der Handel über die Börse bei einer Ordergröße von 1000 bis 10 000 Euro deutlich preiswerter als über eine Kapitalanlagegesellschaft.

Umgekehrt sei es aufgrund der Gebührenstruktur in vielen Fällen bei Beträgen unter 1000 Euro und über 10 000 Euro.

KEINE ZEIT VERLIEREN

Ein weiterer Vorteil im Vergleich zum klassischen Kauf oder Verkauf von Anteilen über eine Fondsgesellschaft sei der, dass keine Zeitverzögerungen auftreten. Untersucht wurden im Zeitraum vom 26. Oktober 2007 bis 2. Mai 2008 die Kosten und Orderqualität für die fünf jeweils größten Fonds aus den Klassen Aktien Welt, Aktien Europa, Renten, Geldmarkt und Immobilien. Dabei flossen Daten von den Börsenplätzen Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Berlin in die Erhebung ein. Nach Einschätzung der Auftraggeber hat sich der Börsenhandel für Fonds bei Privatanlegern noch nicht durchgesetzt. Für Einzelaktien sei der direkte Kauf oder Verkauf weitaus gängiger.

HANDELSPLÄTZE

Anleger können Investmentfonds an sechs deutschen Börsen kaufen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart. Für Indexfonds ist das elektronische Handelssystem Xetra der gebräuchlichste Weg. Allein an der Berliner Börse werden inzwischen mehr als 3000 Aktien-, Renten-, Geldmarkt-, Dach- und Immobilienfonds angeboten. Regionale Spezialität: Auslandswerte. Tsp

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