Garantiedepot : Wie man Verluste mit Gewinnen auffängt

Mit einem Garantiedepot ist man an der Börse gut beraten. So lassen sich Verluste begrenzen.

DIE MISCHUNG

Anleger, die einen Kapitalschutz wünschen, müssen nicht zu teuren Garantieprodukten der Banken greifen. Die Zeitschrift „Finanztest“ der „Stiftung Warentest“ hat ein Garantiedepot konstruiert, an dem sich Geldanleger bei der Aufteilung ihrer Anlagen in festverzinsliche Wertpapiere und Aktien beziehungsweise Aktienfonds orientieren können. Die Mischung wird so gewählt, dass auch bei einem Wertverlust der Aktien das eingesetzte Kapital erhalten bleibt. Über 20 Jahre, so rechnet „Finanztest“, haben Anleger eine Chance von 80 Prozent, mit einem Garantiedepot mehr zu verdienen als mit einem Festzinsprodukt, das fünf Prozent pro Jahr einbringt.

DIE AUSWAHL

Zunächst wird festgelegt, wie lange das Geld angelegt werden soll. Für die Sicherheit des Depots eignen sich laut „Finanztest“ Pfandbriefe oder Bundesanleihen. Auch Bankangebote ohne vorzeitige Verfügbarkeit (Sparbriefe, Festzinskonten) kommen infrage. Wichtig: Zins wird langfristig garantiert.

Bei der Auswahl der Aktienfonds (oder Einzelaktien) sollte möglichst auf eine weltweite Streuung geachtet werden. Zudem sollte man sich festlegen, welchen maximalen Verlust man mit Aktien(fonds) für möglich hält. Die Höhe des Fondsanteils bestimmt sich, indem Anlagedauer, Höhe des Festzinses und maximal erwarteter Kursverlust ins Verhältnis gesetzt werden. Unter www.finanztest.de (Suchbegriff: „Garantiedepots mit Aktienfonds“) findet sich eine Tabelle verschiedener Kombinationen. mot

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