Finanzen : GEWINNER & Verlierer

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Analystenurteil hilft

der Telekom-Aktie

Im ersten Halbjahr hatte die Aktie der Deutschen Telekom rund 30 Prozent verloren und gehörte damit zu den größten Verlierern. Doch seit dieser Woche ist die Aktie im Aufwärtstrend. Grund ist eine Reihe positiver Nachrichten. Zunächst sorgte Konzernchef René Obermann für Bewegung: Es gebe bislang keine merkliche Verschärfung des Kundenschwunds durch die Spitzelaffäre, sagte er in einem Interview. Noch mehr Auftrieb gab ein Analystenkommentar der US-Bank JP Morgan, die eine „Übergewichtung“ der T-Aktie im Depot empfiehlt. Am Mittwoch kam dann noch eine Nachricht von der Bundesnetzagentur hinzu. Diese erwägt, die Preise des Konzerns für Verbindungen ins deutsche Telefon-Festnetz freizugeben. Die Anleger feiern.

Thyssen-Krupp leidet unter den hohen Rohstoffpreisen

Die angespannte Lage am Rohstoffmarkt drückt auf die Kurse der Stahlaktien. Vor allem Eisenerz, ein wichtiges Vorprodukt für Stahl, hat sich zuletzt massiv verteuert, teilweise verdoppelte sich der Preis. Die Anleger sind nun offenbar skeptisch, ob die Stahlkonzerne die gestiegenen Rohstoffkosten voll an ihre Kunden, etwa Autokonzerne, weitergeben können. Der größte deutsche Stahlhersteller Thyssen-Krupp hat seine Preise wie die Konkurrenz in den vergangenen Monaten bereits deutlich angehoben. Weitere Preisschritte werden nun immer schwieriger. Viele Investoren befürchten deshalb, dass der Anstieg bei den Rohstoffkosten die Gewinnmargen senken könnte und stoßen ihre Aktien ab.

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