Finanzen : GEWINNER & Verlierer

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Metro-Aktie profitiert

von radikalem Sparprogramm

Was den Arbeitnehmern Angst macht, freut die Börse: Der Handelskonzern Metro startet wegen der Konsumzurückhaltung ein drastisches Sparprogramm und sieht bis 2012 ein Potenzial für Ergebnisverbesserungen in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Der Preis: 15 000 Arbeitsplätze werden abgebaut. „Ziel ist es, das profitable Wachstum des Unternehmens langfristig zu sichern“, erklärte Metro-Chef Eckhard Cordes. An der Börse verbindet sich damit die Hoffnung auf steigende Aktienkurse und Dividenden. Metro-Papiere lagen in den vergangenen Tagen an der Dax-Spitze.

Postbank verliert

Hälfte ihres Börsenwertes

„Die Postbank ist derzeit mit ihrer Kursbewegung eng an die Deutsche Bank gekoppelt. Nach dem Motto: mitgehangen, mitgefangen. Zudem ist die Fantasie aus der Aktie völlig raus“, so beschrieb ein Händler den dramatischen Absturz der Post-Tochter an der Börse. Derzeit herrsche große Unsicherheit am

Markt, in welche Richtung sich die Deutsche Bank nach der Postbank-Übernahme künftig orientieren wolle. Um fast 50 Prozent schrumpfte der Börsenwert binnen fünf Handelstagen. Damit toppte die Postbank alle anderen, ebenfalls sehr schwachen Banktitel.

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