Finanzen : GEWINNER & Verlierer

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Metro bleibt gelassen und profitiert von Spekulationen

Deutschlands größter Handelskonzern Metro sieht sich trotz eines Millionenverlustes zum Jahresbeginn gerüstet für die anhaltende Wirtschaftskrise. „Wir erwarten kein Desaster für 2009“, sagte Konzernchef Eckhard Cordes vergangene Woche bei der Vorlage der Quartalszahlen. Der April habe sich positiv entwickelt. Das wichtige Ostergeschäft sei sogar leicht besser als 2008 gelaufen. Solche Aussagen freuen die Börse. Hinzu kamen Gerüchte, dass eine Fusion der Metrotochter Kaufhof mit den Karstadt-Warenhäusern von Arcandor möglich scheint.

Schmiergeld-Affäre

schadet der MAN-Aktie

In der Schmiergeld-Affäre bei dem Münchner Maschinen- und Nutzfahrzeugkonzern gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft weit mehr als 100 Beschuldigte. Der Verdacht: MAN-Mitarbeiter haben „ein System zur Förderung des Absatzes von Lkw und Bussen“ aufgebaut. Nicht genug, dass der Konzern einen dramatischen Nachfrageeinbruch zu verkraften hat – nun kämpft er auch noch mit der Korruption im eigenen Unternehmen. Die seit Ende März kräftig gestiegene Aktie verliert seit Tagen und rutschte ans Ende des Dax.

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