Konjunkturrisiken : Ölpreis sinkt, Euro auf Allzeithoch

Der Euro setzt seinen Höhenflug weiter fort. Mit 1,4467 Dollar erreichte die Währung am Morgen ein neues Allzeithoch. Der Ölpreis sank hingegen leicht auf unter 90 Dollar pro Barrel. Mit Spannung wird die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Nachmittag erwartet.

Singapur, LondonDer US-Ölpreis hat nach einem kräftigen Rückgang am Vortag weiter an Boden verloren und ist unter die Marke von 90 Dollar gerutscht. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Dezember 89,55 Dollar und damit 83 Cent weniger als am Vortag. Händler begründeten den deutlichen Rückgang mit Gewinnmitnahmen der Investoren vor der Veröffentlichung der neuesten Daten zu den Ölreserven in den USA.

Am Nachmittag werden die Lagerdaten für Rohöl, Heizöl und Benzin in den USA veröffentlicht. Experten erwarten nach einer Reihe von Rückgängen in den vergangenen Wochen nun wieder einen Anstieg der Reserven in der größten Volkswirtschaft der Welt. Am Montag hatte der US-Ölpreis ein Rekordhoch von 93,68 Dollar erreicht.

Vor der Leitzinsentscheidung der US-Notenbank hat der Euro ein neues Rekordhoch erreicht. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,4467 Dollar. Analysten rechneten damit, dass die US-Notenbank den Leitzins erneut senken würde. Ein niedrigerer Zinssatz in den USA würde den Euro attraktiver für Anleger machen. (mit dpa/AFP)

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