Finanzen : Lustlos am Feiertag

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Berlin – Der Handel an den deutschen Börsen an Christi Himmelfahrt verlief sehr lustlos. Die Umsätze blieben niedrig. Und auch für diesen Freitag erwarten Händler keine Dynamik. Die Sorgen wegen des weiterhin sehr hohen Ölpreises und schwache Vorgaben aus den USA drückten die Stimmung der Anleger, die aktiv waren. Am Nachmittag eröffneten die amerikanischen Börsen dank neuer Konjunkturdaten aber etwas stärker – und führten zwischenzeitlich zu einer Verringerung der Verluste. In den USA war zuvor der Index der Konjunkturfrühindikatoren veröffentlicht worden, der recht gut ausfiel. Trotzdem blieb es letztlich bei Verlusten. Bis zum Handelsschluss sank der Deutsche Aktienindex (Dax) 0,85 Prozent auf 3839,32 Punkte. Noch schwächer tendierten die mittelgroßen, im MDax notierten Werte. Dort gab es ein Minus von 1,06 Prozent auf 4743,42 Punkte. Der Technologieindex Tec-Dax gab um 1,1 Prozent auf 548,40 Punkte nach. Zu diesem Freitag ändert die Deutsche Börse die Zusammensetzung des M-Dax. Celanese wird herausgenommen und durch MPC aus dem S-Dax ersetzt.

Besonders stark unter Druck gerieten wegen des hohen Ölpreises Papiere der Transportbranche. Die Aktie der Deutschen Lufthansa hatte schon in den vergangenen Tagen immer wieder wegen der steigenden Treibstoffpreis nachgegeben. Und am Donnerstag ging die Talfahrt weiter. Diesmal betrug das Minus 2,8 Prozent auf 12,18 Euro. Ebenfalls überdurchschnittlich hohe Verluste mussten die Autobauer hinnehmen. Schwächster Wert war dabei die Aktie von Volkswagen mit minus 2,4 Prozent auf 35,02 Euro.

Dem Negativtrend konnten sich schließlich nur zwei Werte entziehen, wobei allein die Aktie des Pharmakonzerns Altana mit plus 1,06 Prozent auf 52,54 Euro einen nennenswerten Gewinn verbuchte. Fresenius Medical Care wurde mit „plus“ 0,0 Prozent zur zweitstärksten Akite.

Der Rentenmarkt tendierte am Donnerstag erneut etwas schwächer. Der Rex-Rentenindex fiel auf 117,16 (Mittwoch: 117,20) Punkte. Der Kurs des Euro ist gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1922 (1,1989) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8388 (0,8341) Euro. Tsp

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