METRO : Wachstum in Asien

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Düsseldorf – Deutschlands größter Handelskonzern Metro rechnet mit spürbaren Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Konzernchef Hans-Joachim Körber sagte am Mittwoch in Düsseldorf, die weltweite Verknappung bei Milchprodukten, Getreide, Futtermitteln und Energie werde sich mit einer zeitlichen Verzögerung in den Verbraucherpreisen und der Inflationsrate niederschlagen.

Die Metro selbst zeigt sich von den Turbulenzen auf den Rohstoffmärkten unbeeindruckt. Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern seinen Umsatz um 10,9 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal stiegen die Erlöse um 9,7 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro und trafen damit die Analystenschätzungen. „Unsere stärksten Wachstumsregionen sind weiterhin Osteuropa und Asien“, sagte Körber. Doch auch in Deutschland wuchs der Umsatz dank der Wal-Mart- Übernahme um 5,6 Prozent. Sorgenkind bleibt die SB-Warenhauskette Real.

Allerdings hatte das Wachstum seinen Preis: Wegen der Integrationsaufwendungen für die Akquisitionen und der Sanierung bei Real sank der Betriebsgewinn um rund 60 Prozent auf 296 Millionen Euro.

Der Vorstandsvorsitzende Körber bekräftigte jedoch die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2007. Er rechne mit acht bis neun Prozent mehr Umsatz sowie sechs bis acht Prozent mehr Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit), sagte er am Mittwoch. Tsp

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