Finanzen : NACHRICHTEN

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Deutsche investieren in Vorsorge

Hamburg - Ihre Sicherheit lassen sich die Deutschen etwas kosten: Durchschnittlich 1905 Euro gibt jeder Bundesbürger im Jahr für Versicherungen aus. Die Hälfte davon investieren sie in Lebensversicherungen und die Altersvorsorge. Das ergab eine Auswertung von Daten des Informationsdienstleisters Acxiom. Demnach sind im Jahr 2008 Versicherungsbeiträge in Höhe von insgesamt 157 Milliarden Euro bezahlt worden. Die Pro-Kopf- Ausgaben schwanken erheblich zwischen den Bundesländern. Während die Hamburger durchschnittlich 2233 Euro in die Vorsorge stecken, geben die Sachsen-Anhaltiner der Auswertung zufolge nur 1245 Euro dafür aus. Die Berliner investierten pro Kopf 1910 Euro, die Brandenburger nur 1292 Euro. dpa

Verdi kritisiert Bankberater

Hamburg - Trotz Versprechens der Besserung beraten Banken ihre Kunden nach Ansicht der Gewerkschaft Verdi immer noch schlecht. „Unter dem Strich hat sich so gut wie nichts geändert. Es geht weiterhin in erster Linie darum, möglichst viel zu verkaufen“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Uwe Foullong der „Zeit“. Foullong, bei Verdi zuständig für die Kreditwirtschaft, machte den anhaltenden Renditedruck dafür verantwortlich. Berater würden weiterhin mit hohen Zielvorgaben unter Druck gesetzt. AFP

Unberechtigte Abbuchungen

Berlin - Der Besitzer einer Kreditkarte muss nach einem Urteil des Amtsgerichts München nicht zahlen, wenn ein Onlineshop unberechtigt Geld von seiner Kreditkarte abbucht. Wie die Zeitschrift „Test“ berichtet, reichte es dem Gericht nicht aus, wenn die Händler, wie im Internet üblich, nur die Kartendaten haben, aber keine Unterschrift. In dem Fall hatte die Kundin einer Kreditkartenfirma bestritten, die abgebuchten Käufe veranlasst zu haben. Die Bank habe zwei Mal neue Karten ausgestellt, die Abbuchungen seien aber weitergegangen. Die Bank habe deshalb die Meinung vertreten, die Kundin habe selbst eingekauft oder Dritten die Nutzung der Karte ermöglicht. Die Richter entschieden, das sei nur ein Verdacht, aber kein Beweis. AP

Sparpläne entwickeln sich schwach

Berlin - Die Anlageergebnisse von Investmentfonds-Sparplänen haben sich zum Quartalsende gegenüber dem Stichtag 31. März 2009 deutlich verbessert. Dies zeigt die aktuelle Sparplan-Statistik vom Bundesverband Investment und Asset Management BVI. Dennoch seien die Zahlen wegen der volatilen Kapitalmärkte für die Anleger nicht befriedigend, schreibt der BVI. Aktienfonds-Sparpläne mit Anlageschwerpunkt Deutschland verbuchten nach zehn Jahren eine Jahresrendite von im Schnitt minus 2,6 Prozent. Tsp

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