Finanzen :  NACHRICHTEN 

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Frauen bei Geldanlage

so wagemutig wie Männer

Frauen würden ihr Geld genauso risikobereit anlegen wie Männer – wenn sie ebenso viel zur Verfügung hätten. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben. „Dass Frauen beim Anlageverhalten generell risikoscheuer agieren als Männer, ist ein Klischee“, sagte die DIW-Forscherin Nataliya Barasinska am Mittwoch in Berlin. Frauen setzten nur deshalb mehr auf Sparbücher, Bausparverträge oder Lebensversicherungen, weil sie weniger Geld hätten. „Bei steigendem Vermögen steigt auch die Risikobereitschaft, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.“ Laut DIW können Frauen im Durchschnitt ein Vermögen von 21 000 Euro anlegen und damit nur halb so viel wie Männer. dpa

Frist für Riester-Zulagen

läuft bis 31. Dezember

Wer die staatliche Zulage für seinen Riester-Sparvertrag noch nicht beantragt hat, der sollte sich beeilen. Bis zum 31. Dezember 2009 können noch Zulagenanträge für 2007 abgegeben werden, wie die Zeitschrift „Finanztest“ der Stiftung Warentest berichtet. Danach wird für dieses Jahr nichts mehr nachgezahlt. Den Zulagenantrag gibt es beim Anbieter des Riester-Vertrags. AP

Fast die Hälfte aller Privathaushalte

hat Haus- oder Grundbesitz

Fast die Hälfte aller privaten Haushalte hierzulande verfügt über Haus- und Grundbesitz – meist ist dies ein Einfamilienhaus. Anfang 2008 wohnten 29 Prozent aller Haushalte in Deutschland im eigenen Einfamilienhaus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. 13 Prozent der Haushalte besitzen demnach eine Eigentumswohnung. Ein Zwei -oder Mehrfamilienhaus, ein Wochenend- oder Ferienhaus oder ein unbebautes Grundstück nennen dagegen nur wenige private Haushalte ihr Eigen. AFP

Online-Netzwerk Facebook führt Zwei-Klassen-Aktienstruktur ein

Das Online-Netzwerk Facebook bereitet sich auf einen Börsengang vor, der nach Angaben des Unternehmens aber nicht unmittelbar bevorsteht. Das Unternehmen führt eine Zwei-Klassen-Aktienstruktur ein, die den Einfluss bestehender Anteilseigner sichern soll. Facebook ist mit 300 Millionen Nutzern das populärste Online-Netzwerk. Alle bisherigen Anteilseigner sollen sogenannte Class-B- Aktien bekommen, die zehn Mal so viele Stimmrechte haben wie Papiere der Klasse A. Damit würde bei einer Aktienplatzierung die starke Rolle des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg gesichert. dpa

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