Finanzen :  NACHRICHTEN 

„Finanztest“: Sparen lohnt sich

Berlin - Trotz der geringen Zinsen bringt Sparern ihre Geldanlage derzeit angesichts der niedrigen Inflation ähnlich viel wie zuletzt zu Hoch-Zins-Zeiten. Zwar könnten Verbraucher momentan nicht mehr als etwa 2,3 Prozent Zinsen auf Tagesgeld erwarten, berichtete die Stiftung Warentest in der Zeitschrift „Finanztest“. Unter dem Strich bleibe nach Abzug der Inflationsrate aber genauso viel über wie vor zwei Jahren, als die Tagesgeldzinsen teils über vier Prozent lagen. Mit 0,4 Prozent erreichte die Inflationsrate 2009 ein Zehn-Jahres-Tief. Im Jahr 2008 betrug die Inflationsrate noch 2,6 Prozent. AFP

Deutsche Bank handelt Rohstoffe

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank will ins Geschäft mit börsengehandelten Rohstoffen (ETCs) einsteigen. „Im Frühjahr werden wir die ersten vier bis fünf Exchange Traded Commodities emittieren, bis zum Jahresende soll unser Angebot rund 20 Produkte umfassen“, sagte Thorsten Michalik, der für das Geschäft verantwortlich ist. Exchange Traded Commodities sind rechtlich gesehen Inhaberschuldverschreibungen, die die Wertentwicklung von Rohstoffen wie Zertifikate abbilden. Im Gegensatz zu Exchange Traded Funds (ETFs) ist das Kapital der Anleger nicht insolvenzgeschützt. rtr

Fiskus zahlt Abgeltungsteuer zurück

Berlin - Ein Jahr nach Einführung der Abgeltungsteuer auf Wertpapiergewinne sollten Anleger prüfen, ob sie einen Teil der gezahlten Steuern zurückerhalten können. Das empfiehlt die Stiftung Warentest. Die Abgeltungsteuer von 25 Prozent werde von den Banken zunächst pauschal an das Finanzamt abgeführt. Liege der persönliche Steuersatz aber unter 25 Prozent, könnten sich Anleger die Differenz über die Steuererklärung zurückerstatten lassen. Bei Einzelpersonen gelte dies bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 15 000 Euro, bei Ehepartnern unter 30 000 Euro. Auch für viele Rentner würde sich eine Steuererklärung lohnen. AFP

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