Finanzen :  NACHRICHTEN 

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US-Aufsicht prüft Geldmarktfonds

Washington - Die US-Aufsichtsbehörden wollen Geldmarktfonds an die Kandare nehmen. Mit neuen Vorschriften sollten die Risiken der Fonds begrenzt werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Investoren jederzeit ihr Geld abziehen könnten. Die Börsenaufsicht SEC wollte am Mittwoch über die Vorschläge beraten. Die Securities and Exchange Commission wolle verhindern, dass es wie 2008 nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers zu einem neuen Run auf den gut drei Billionen Dollar schweren Markt komme. Zu den Größen des Geschäfts mit Geldmarktfonds in den USA gehören Fidelity, Federated Investors und JP Morgan Chase. Auf dem Tisch liegt den Kreisen zufolge eine Verpflichtung der Fonds, mindestens zehn Prozent des angelegten Vermögens in liquiden Papieren zu halten. Möglicherweise solle zudem die durchschnittliche Laufzeit der von den Gesellschaften gehaltenen Schulden von 90 Tagen auf 60 Tage gekürzt werden. Auch könnten die Fonds dazu verpflichtet werden, ihren Nettovermögenswert oder den Wert jedes einzelnen Anteilsscheins regelmäßig zu veröffentlichen. Nach dem Zusammenbruch von Lehman war der Wert des Geldmarktfonds Reserve Primary Fund abgestürzt und hatte die Branche in eine tiefe Krise gestürzt. rtr

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