Neu-Emission : Homag mit gutem Start an der Börse

Der Maschinenbauer Homag ist erfolgreich an der Börse gestartet. Kurz nach der Emission stieg der Kurs über 32 Euro, pendelte sich dann über dem Ausgabepreis von 31 Euro ein.

Der Maschinenbauer Homag ist in einem freundlichen Gesamtmarkt mit einem Kursplus an der Börse gestartet. Die Aktien des Unternehmens aus Schopfloch gingen mit einem ersten Kurs von 32,00 Euro und damit über dem Ausgabekurs von 31,00 Euro im Amtlichen Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Handel.

Händler sprachen von einem soliden Debüt. "Homag gehört zwar nicht zu den spektakulären Börsengängern in diesem Jahr, aber es ist ein wachstumsstarkes Unternehmen mit einer angemessenen Bewertung", sagte ein Börsianer. Die Preisfestlegung in der Mitte der Spanne bezeichnete er als "fair".

Der Händler verglich den Börsengang mit dem des Tiefbau-Spezialisten Bauer vor einem Jahr, dessen Kurs von unter 20 Euro auf mittlerweile über 60 Euro gestiegen ist. "Bauer brauchte etwas Zeit, dagegen könnte Homag die Anlegerherzen schneller erobern angesichts der fundamentalen Aufstellung," hieß es. Auch Homag-Vorstandssprecher Joachim Brenk zeigte sich zufrieden mit dem Börsenstart.

Der Anbieter von Holzbearbeitungsmaschinen für Möbel- und Bauelementehersteller sowie für den Fertighausbau hatte knapp 6,9 Millionen Aktien in einer Spanne von 29 bis 35 Euro angeboten. Das Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption beträgt rund 214 Millionen Euro. Der Gesellschaft fließen brutto rund 35 Millionen Euro zu. Der Großteil geht indes an den Alteigentümer, die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG). Durch die Notierung hat sich ihr 60-Prozent-Anteil in etwa halbiert. (mit dpa)

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