Finanzen : Neue Zinsdebatte belastet

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Berlin - Schwache US-Konjunkturdaten und die Erwartung weiter steigender Zinsen in Europa haben den Dax am Donnerstag belastet. Er fiel bis zum Schluss um 1,1 Prozent auf 6223 Punkte. Äußerungen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet wurden als Hinweis auf eine weitere Straffung der Geldpolitik interpretiert. Die Anhebung der Euroland-Zinsen im Dezember auf 3,5 Prozent gilt bereits als sicher. Steigende Lohnstückkosten in den USA machen wiederum eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank eher unwahrscheinlich. Deutlich steigende Aktienumsätze im Oktober zeugen indes von der Kauflust der Anleger. Gegenüber dem Vorjahr kletterte der Umsatz an den deutschen Wertpapierbörsen zuletzt um rund 23 Prozent auf 157,7 Milliarden Euro. Die Aktien von Altana führten am Donnerstag mit einem Plus von drei Prozent die Dax-Gewinnerliste an. Größter Verlierer war Eon (minus 2,1 Prozent).

Die Umlaufrendite fiel am Rentenmarkt auf 3,72 (Mittwoch: 3,74) Prozent. Der Rex kletterte um 0,11 Prozent auf 118,03 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,14 Prozent auf 118,02 Punkte. Der Eurokurs stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2767 (1,2757) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,7833 (0,7839) Euro. Tsp

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