Presseschau : Kommentare zum Börsengeschehen

Rezessionsängste haben tiefe Erschütterungen an den internationalen Aktienmärkten ausgelöst. Auch die Frankfurter Börse wurde davon erfasst. Von "Panik, Crash und Gemetzel" sprechen die einen, "Ruhe bewahren", mahnen die anderen.

BerlinWie kommentiert die deutsche Presse das Geschehen? Ein Überblick aus den Zeitungen vom Dienstag:

"Der Tagesspiegel"
Solange institutionelle und private Anleger die Erwartung haben können, dass die Allgemeinheit ihnen einen Teil des Risikos abnimmt, werden sie in der Tendenz zu hohe Risiken eingehen vor allem dann, wenn sie wie Investmentbanker durch hohe Bonuszahlungen dazu animiert werden. Insgesamt hat vor allem die US-Notenbank es in den vergangenen zehn Jahren zwar geschafft, die Weltwirtschaft zügig aus rezessiven Phasen zu befreien. Sie hat aber nicht dafür gesorgt, dass die Kapitalbesitzer im Aufschwung diese Hilfe zurückgezahlt haben, indem sie beispielsweise angemessen hohe Zinsen hätten hinnehmen müssen. Es gab immer viele, manchmal auch gute Gründe, die Konjunktur gerade jetzt nicht zu bremsen. In der Gesamtheit aber hat das mit dazu geführt, dass sich die Risiken für die Weltwirtschaft über die vergangenen zehn Jahre hinweg nicht vermindert, sondern zusammengeballt haben. Für die Weltwirtschaft sind das keine beruhigenden Nachrichten - auch nicht, wenn es jetzt keinen Crash gibt.

"Frankfurter Allgemeine Zeitung"
Der schwere Kurseinbruch am deutschen Aktienmarkt hat die seit Monaten gehegte Hoffnung zerstört, dass sich die deutsche Börse von der internationalen Entwicklung an den Finanzmärkten abkoppeln könne und heimische Aktien krisensicherer seien als amerikanische oder europäische Aktien. Die Erfahrung zeigt, dass schweren Kurseinbrüchen häufig eine Erholung folgt. Ob diese Erholung aber von Dauer sein wird, ist eine ganz andere Frage. Denn es ist nicht auszuschließen, dass sich die Lage in den Industrienationen spürbar verschlechtert. Vieles spricht dafür, dass die Tendenz an den internationalen Aktienmärkten weiterhin von der Entwicklung in den Vereinigten Staaten bestimmt wird. Grund zur Panik an den Aktienmärkten gibt es derzeit nicht, aber leider auch keinen zur Zuversicht.

"Bild"-Zeitung
"Seit Monaten hören wir fast täglich neue Horrormeldung von der Immobilienkrise in den USA. Deutschland schien glimpflich davonzukommen. Viele Schönwetterexperten gaukelten uns eine trügerische Sicherheit vor. Seit gestern wissen wir: Die dramatische US-Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden! Sie droht sich sogar zu einer globalen Krise auszuweiten. Nicht nur Banker in Amerika haben komplett versagt, auch deutsche Finanz-Manager verzockten sich und setzten Milliarden in den Sand. Das zeigen die Fast-Pleiten der sächsischen Landesbank und der WestLB. Mit weiteren Milliardenabschreibungen deutscher Banken ist klar zu rechnen. Durch den heftigen Börsen-Crash sind jetzt auch viele kleine Sparer und Privatanleger direkt betroffen. Was wir jetzt brauchen, sind Bankmanager, die endlich die ganze Wahrheit sagen und nicht abwarten, bis es noch schlimmer wird. Sonst sind die Erfolge des Aufschwungs und das hart erarbeitete Ersparte schneller verspielt, als uns recht sein kann."

"Berliner Morgenpost"
Fonds und andere Großinvestoren werfen ihre Aktien nun ohne Ansicht des einzelnen Titels auf den Markt. Da dieser Ausverkauf allein aus technischen Gründen eine Zeit lang dauert, wird sich der Kurssturz wohl noch ein paar Tage fortsetzen. Danach dürften sich die Kurse zunächst einmal stabilisieren nicht zuletzt in Deutschland, wo viele Unternehmen trotz der US-Krise gute Geschäftszahlen vorlegen werden. Dennoch bleibt die Gesamtsituation kritisch, und man mag sich nicht ausmalen, wie die Märkte reagieren, wenn eine der großen US-Banken Insolvenz anmelden muss. Solange die Krise ihre Eigendynamik behält, solange nicht klar ist, wie viele Bankbilanzen noch kontaminiert werden, so lange kann für Anleger die Devise nur lauten: Finger weg von Aktien.

"Berliner Zeitung"
Wirklich überraschen konnte der Kurssturz nicht. In den Banken laufen derzeit weltweit die Arbeiten an der Erstellung der Quartals- und Jahresbilanzen. In diesen Bilanzen sind die Geldinstitute gezwungen, die Verluste zu benennen, die ihnen aus den gigantischen Spekulationen im Geschäft mit strukturierten Forderungspapieren bislang entstanden sind. So werden auch in den nächsten Tagen und Wochen weitere Hiobsbotschaften dieser Art folgen, in den USA und Asien, aber auch in Europa.

"Kölner Stadt-Anzeiger"
Die Welt hat sich seit dem Wochenende nicht verändert. Und trotz der schwelenden Finanzmarktkrise und der Milliardenabschreibungen einiger Banken sind noch keine großen Kreditinstitute ins Trudeln geraten. Noch sind auch die Auswirkungen der laxen Kreditvergabe durch US-Banken auf andere Bereiche der Finanzwirtschaft begrenzt. Konkrete Anzeichen dafür, dass die Krise auf die reale Wirtschaft übergreifen könnte, gibt es noch nicht. Aber die Börsianer denken nicht nüchtern. Sie handeln mit der Zukunft, und die ist derzeit schwer einzuschätzen. Die so genannte Subprimekrise wird die Finanzmärkte noch einige Monate beschäftigen. Solange wird auch die Angst anhalten - und gelegentlich in Panik umschlagen.

"Westdeutsche Zeitung" (Düsseldorf)
Für Börsianer und Aktionäre war gestern ein schwarzer Tag. Milliarden wurden verbrannt. Und der gestrige Kursrutsch an den Börsen der Welt könnte erst ein Vorgeschmack gewesen sein. Sollten die USA in die Rezession rutschen, wäre das auch kein Beinbruch, denn zum Aufschwung gehört halt ein Abschwung. Die Frage ist aber, wie tief die USA hineinrutschen und wie der Rest der Welt darauf reagiert. In Deutschland heißt es Ruhe bewahren und - falls der Export eingeschränkt wird - mit einer Konsumbelebung gegenzusteuern. Dazu brauchen die Menschen aber mehr Geld in der Tasche und weniger Angst vor möglichem Jobverlust. Höhere Lohnabschlüsse sollten diesmal deswegen zugelassen werden. Vielleicht legt der Staat ja noch eine Steuerentlastung drauf.

"Express" (Köln)
Da wollte US-Präsident Bush seinen Landsleuten endlich mal was Gutes tun. Und nicht als Kriegstreiber und Bösewicht in die Geschichtsbücher eingehen. Doch selbst die gute Tat ging in die Hose. Mit seinem milliardenschweren Steuergeschenk hat Bush den Amerikanern einen Bärendienst erwiesen und gleich die ganze Börsen-Welt in tiefe Depressionen gestürzt. Denn sein Hilfsangebot wurde als Eingeständnis gewertet, dass es der US-Wirtschaft richtig schlecht geht. Wohl auch eine zutreffende Einschätzung. Die Krise auf dem Hypothekenmarkt, die auch in Deutschland in den Chefetagen der Banken viele Manager zu Recht den Job kostete, macht einmal mehr deutlich: Die Weltwirtschaft liegt in den Händen von Spekulanten. Ob Öl, Häuser, Gold oder Getreide: Auf alles wird an den Börsen gewettet. Und wenn die Blase platzt, sind meist die kleinen Anleger, die dem großen Trend folgen wollten, die Dummen.

"Leipziger Volkszeitung"
Der Dax bröckelte zwar schon lange, dass aber gestern Panik in Frankfurt regierte, konnte niemand voraussehen. Wie auch? Denn die harten Fakten sind mehr oder minder bekannt: Die US-Hypothekenkrise und die dadurch in den Büchern der deutschen Finanzhäuser stehenden Risiken sowie die drohende Rezessionsgefahr in den Vereinigten Staaten, die auch nach Europa rüberschwappen könnte. Für einen Ausverkauf reichen die aber nicht aus. Es zeigt nur, welche tiefe Verunsicherung inzwischen unter den Anlegern herrscht. Jede Negativnachricht kann auf dem Parkett ein Beben auslösen, und sei sie für das Große und Ganze noch so von zweitrangiger Bedeutung. Börse ist nun mal viel Psychologie. Und deshalb werden Banker und Anleger meistens bei dem großen Knall auf dem falschen Fuß erwischt.

"Ostthüringer Zeitung" (Gera)
Die Wucht, mit der Banken und Börsen in diesen Tagen durchgeschüttelt werden, hat etwas Bedrohliches. Die Märkte reagieren hypernervös. Die bisherige Salamitaktik der Banken beim Offenlegen ihrer Risiken lässt Schlimmes befürchten. Das Thema ist auch für die deutsche Wirtschaft alles andere als abstrakt. Zwei Prozent Wachstum in diesem Jahr werden immer mehr zu einem Hoffnungswert. Wirtschaft ist kein Perpetuum Mobile und das wird den Amerikanern, die auf einen ewigen Immobilienboom gewettet haben, gerade schmerzlich bewusst. Zwei Dinge sind wichtig, sollen ähnliche Krisen künftig vermieden werden: Eine straffere Geldpolitik in den USA, und eine spürbare Stärkung der Aufsichtsbehörden im Bankensektor.

"Mitteldeutsche Zeitung" (Halle)
Vieles spricht dafür, dass die Schockwellen im Bankensektor mehr und mehr auch die Realwirtschaft in die Tiefe reißen. Die Erkenntnis ist zwar nicht ganz neu. Doch die Wucht, mit der Banken und Börsen in diesen Tagen durchgeschüttelt werden, hat etwas Bedrohliches. Die Märkte reagieren hypernervös. Das Thema ist auch für die deutsche Wirtschaft alles andere als abstrakt. Zwei Prozent Wachstum in diesem Jahr werden immer mehr zu einem Hoffnungswert. Schlittern die Amerikaner in eine Rezession, wird auch die Gelassenheit in der Exportindustrie einem Wehklagen weichen. Und ein scharfer Konjunktureinbruch hierzulande würde auch den Arbeitsmarkt und die Steuereinnahmen treffen.

"Main-Echo" (Aschaffenburg)
Kurz- bis mittelfristig werden sich die Anleger weltweit wahrscheinlich wärmer anziehen müssen. "Never catch a falling knife" heißt dabei eine Maxime, die Anleger vor verfrühten Käufen warnen soll. Offiziell befindet sich ein Land in einem Bärenmarkt, wenn der Leitindex 20 bis 25 Prozent abgegeben hat. 17 Prozent sind es bisher im Dax. Keiner weiß, bis wohin der Abverkauf nun gehen könnte. Man kann sicher sein, dass die US-Notenbank nichts unversucht lassen wird, um den US-Bürgern in einem Wahljahr nach den Kredit-Debakel ein Desaster an den Finanzmärkten zu ersparen. Das würde angesichts der hohen Aktienquoten der Verbraucher die Konsumfreude völlig erstarren lassen und damit erst recht eine Rezession auslösen.

"Allgemeine Zeitung" (Mainz)
Angst liegt weltweit in der Luft, Angst vor einer in die Rezession stürzenden US-Wirtschaft. Gestern raste die Angst nahezu panisch rund um den Globus und hinterließ heilloses Chaos. Ausgerechnet das Milliarden-Hilfspaket des US-Präsidenten für die heimische Wirtschaft führte in China, Japan, Korea und Indien zu Panikreaktionen. Jetzt wird viel davon abhängen, wie die Wall Street heute auf den Crash von gestern reagiert. Viele, strukturell gesunde Werte sind jetzt billiger zu haben. Wird man die Chance nutzen und kaufen? Oder wird es in New York das nächste Gemetzel geben? Spätestens heute Mittag werden wir es wissen.

"Mannheimer Morgen"
Anstatt Vertrauen zu schaffen bestätigt Bush mit seinem Konjunkturprogramm den Börsianern ihre Rezessionsängste, was zur Massenflucht aus Aktien führte. Weltweit. Beschleunigt wird diese Kapitalflucht durch immer neue Hiobsbotschaften aus der Bankenbranche. Die Frage, ob das gestrige Beben ein reinigendes Gewitter oder der Auftakt für Schlimmeres war, ist schwer zu beantworten. Die Weltwirtschaft ist zwar nicht kerngesund, aber im Kern gesund. Und jenseits der Bankenbranche gibt es keinen Grund, nicht in die Global Player zu investieren. Für eine Trendwende muss aber erst die Vernunft wieder einkehren.

"Pforzheimer Zeitung"
Rückblickend betrachtet gab es einige Signale für den Zusammenbruch, lediglich der Zeitpunkt seines Eintreffens war schwer abzuschätzen. So hat etwa der exorbitante Höhenflug des Goldpreises deutlich gemacht, dass die Geldanleger kein Vertrauen in die Weltwirtschaft haben. Die Banken taten ihr Übriges dazu, um das Misstrauen zu schüren. Sie rücken nur scheibchenweise damit raus, dass sie in einer Finanzkrise stecken Beispiel WestLB. Damit können sie nichts anderes erwarten als Verunsicherung und pure Panik.

"Mittelbayerische Zeitung"
So wie es begonnen hat, scheint 2008 ein sehr wechselhaftes Börsenjahr zu werden. Zu lange haben die Märkte das drohende Ungemach aus der Bankenszene ignoriert. Für eine kräftige Korrektur war die Zeit längst gekommen. Für Panik aber nicht.

"Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung" (Essen)
Vieles spricht dafür, dass die Börsen ihrem Ruf zur Übertreibung einmal mehr alle Ehre gemacht haben. Denn am gesamtwirtschaftlichen Umfeld für Deutschland und die Welt hat sich gestern nicht auf einen Schlag Wesentliches geändert. Die Amerikaner müssen sich auf eine Rezession einstellen, und die Deutschen dürfen wegen des Erstarkens ihrer Binnenwirtschaft hoffen, mit einem blauen Auge davon zu kommen. Auch nach dem gestrigen Tage spricht wenig dafür, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession abgleitet. Und dennoch: Die Bundesregierung wäre gut beraten, angesichts der dunklen Wolken über der Weltwirtschaft die Wachstumskräfte im Inland zu festigen.

"Neue Westfälische" (Bielefeld)
Die erwarteten Risiken werden jetzt eingepreist. Und da die schwerer zu bewerten sind als ein Brotpreis oder der Preis einer Aktie, neigen die Anleger zu heftigen Reaktionen. Ob es Überreaktionen sind, kann kein Analyst ernsthaft einschätzen. Ob aus dem Kurssturz eine Rezession erwächst, schon mal gar nicht. Was hilft gegen die Panik? Ruhe bewahren. Abwarten. Und erstmal keine Aktien kaufen. Jedenfalls, wenn das Herz schwach und der Blutdruck zu hoch ist.

"Lübecker Nachrichten"
Inzwischen geht es nicht mehr nur um faule Kredite. Jetzt geht weltweit die Angst vor einer Rezession in den USA und einer Abschwächung des Welthandels um. Diesem Sog kann sich auch die Börse in Deutschland nicht entziehen. Da ist es egal, ob die Fundamentaldaten dem Trend entgegenstehen oder nicht. Wenn an den Finanzmärkten nicht bald wieder sachorientierte Entscheidungen getroffen werden, wird sich der Abwärtstrend verselbstständigen und könnte nicht nur die Finanzmärkte, sondern auch die deutsche Wirtschaft in schwere Turbulenzen stürzen, Wachstum und damit Arbeitsplätze gefährden.

"Badisches Tagblatt" (Baden-Baden)
Diejenigen Geldexperten, die jetzt einen schwarzen Freitag wie vor 80 Jahren an die Wand malen, mögen zwar in manchen Medien eine Hochkonjunktur erfahren, ihre Prophezeiungen können jedoch schon morgen Makulatur sein. Und wenn sich diese Experten weit aus dem Fenster lehnen und bereits jetzt ein rabenschwarzes Börsenjahr voraussagen, so ist das schlicht unseriös. Allerdings wird es tatsächlich wohl eine ganze Weile dauern, bis sich die Kurse wieder erholt haben.

"Stuttgarter Zeitung"
Die Börsianer denken nicht nüchtern. Sie handeln mit der Zukunft, und die ist derzeit schwerer denn je einzuschätzen. Deutsche Privatanleger haben offenbar aus der Vergangenheit gelernt und sich in diesen unsicheren Zeiten aus der Aktienanlage verabschiedet. Das ist gut so, denn bei einer Massenflucht, wie sie gestern rund um den Globus einsetzte, gelten an der Börse keine vernünftigen Gesetze mehr. Es liegt jetzt hauptsächlich an den Banken, für klare Verhältnisse zu sorgen und alle Risiken offen zu legen. Erst dann kann das Vertrauen in die Kreditwirtschaft zurück kehren. Schaffen sie das nicht, könnte die Panik der Börsianer doch noch eine Berechtigung finden. Die sogenannte Subprimekrise wird die Finanzmärkte noch einige Monate beschäftigen.

"Badische Zeitung" (Freiburg)
Die Wirtschaft der USA droht in eine Rezession abzugleiten und den Rest der Welt mitzureißen. Für solch ein Schreckenszenario spricht einiges. Kühlt die Wirtschaft in den USA ab, werden die Exporte der Asiaten leiden. Diese waren jedoch eine wichtige Triebkraft für das Wirtschaftswunder in China, Indien oder Singapur. Bricht dort nun die Konjunktur ein, wird dies für die Deutschen nicht folgenlos bleiben. Maschinenbauer werden weniger Bestellungen erhalten, und der eine oder andere Chinese wird auf seinen Mercedes oder BMW verzichten.

"Nürnberger Zeitung"
Ausgelöst wurde das Fiasko von Bankmanagern - jener Spezies, zu deren Kernkompetenzen das Einschätzen der finanzieller Risiken gehört. Gehören sollte. Stattdessen werden sie immer öfter selber zum finanziellen Risiko. Für die Anleger, die ihr mitunter mühsam Erspartes zur Bank bringen, um eine gute Rendite zu bekommen und stattdessen Verluste kassieren. Weil Produkte zu komplex sind. Weil objektiv vorhandene Risiken heruntergespielt werden. Weil Manager den Gewinn der Bank und damit ihren Ruhm mehren wollen. Denn zunehmend scheinen die Menschen an den Schaltstellen der Bankmacht eines zu vergessen: Das das Geld mit dem sie so generös jonglieren (oder sollte man es zocken nennen?), nicht das ihre ist. (smz/dpa)

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