Finanzen : US-Daten bremsen den Dax

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Berlin - Deutsche Aktienindizes haben am Dienstag Punkte eingebüßt. Der Dax verlor bis Handelsschluss 1,2 Prozent auf 6115 Zähler. Händler begründeten die Verluste mit aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Erzeugerpreise im September. Die Kernrate, an der sich die US-Notenbank bei der Beurteilung der Inflationsentwicklung und damit bei möglichen Zinserhöhungen maßgeblich orientiert, ist deutlicher gestiegen als erwartet. Allerdings schränkten unerwartet gute Zahlen von US-Unternehmen wie Merrill Lynch und Johnson & Johnson die Verluste ein, hieß es.

Bester Dax-Wert (minus 0,1 Prozent) war die Aktie von Siemens. Größter Verlierer war die Postbank (minus drei Prozent). Die T-Aktie verlor 1,1 Prozent. Der Telekom-Konzern kündigte an, kurzfristig eine Anleihe von einer bis 1,5 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren platzieren zu wollen.

Die Umlaufrendite sank am Rentenmarkt auf 3,80 (Montag: 3,82) Prozent. Der Rex stieg um 0,08 Prozent auf 117,68 Punkte. Der Bund Future legte um 0,15 Prozent auf 117,26 Punkte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Euro -Referenzkurs auf 1,2524 (Montag: 1,2515) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7985 (0,7990) Euro. Tsp

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