Finanzen : US-Konjunktur beruhigt

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Berlin Am Dienstag machten die deutschen Aktienmärkte zunächst da weiter, wo sie am Montag aufgehört hatten. Sie dümpelten lustlos vor sich hin. Am frühen Nachmittag wurden die Anleger aber lebendig. Da wurden neue US-Inflationsdaten veröffentlicht. Die fielen nach Einschätzung von Analysten zwar nicht sehr gut aus. Doch hätten Investoren mit Schlimmerem gerechnet. Dadurch sei die Angst vor steigenden Zinsen in den USA etwas gemildert worden.

Bis Handelsschluss gewann der Deutsche Aktienindex (Dax) 0,98 Prozent auf 3987,30 Punkte. Leicht zulegen konnte der Technologieindex Tec-Dax. Er zog um 0,80 Prozent auf 568,44 Punkte an. Die US-Börsen tendierten ebenfalls fester.

Besonders gefragt waren die Papiere der beiden Energiekonzerne Eon und RWE. Die Analysten von Morgan Stanley hatten ihre Kursziele für die Aktien deutlich heraufgesetzt. Ebenfalls von guten Analystenkommentaren profitierte die Aktie des Nutzfahrzeugbauers MAN.

Der deutsche Rentenmarkt tendierte fester. Die durchschnittliche Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere fiel auf 4,09 (Montag: 4,10) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,03 Punkte auf 116,45 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,3 Prozent auf 112,38 (112,03) Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro auf 1,2051 (Montag: 1,2001) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8298 (0,8333) Euro. Tsp

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