Finanzen : US-Preise vertreiben Zinsangst

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Berlin - Spekulationen auf ein Ende der Zinserhöhungen in den USA haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag kräftig Auftrieb gegeben. Der Dax kletterte bis kurz vor Handelsschluss um 1,5 Prozent auf 5776 Punkte. „Nachdem die US-Notenbank schon beim letzten Mal die Zinsen nicht erhöht hat, sieht es jetzt so aus, als ob der Höhepunkt erreicht ist“, sagte Sal.-Oppenheim-Händler Holger Pfeiffer. „Wenn morgen die Konsumentenpreise dieses Umfeld bestätigen, dann sollte das klar signalisieren, dass der Zinserhöhungszyklus beendet ist“, stimmte der Chefvolkswirt von HSBC Trinkaus & Burkhardt, Stefan Schilbe, zu. Die US-Erzeugerpreise waren im Juli um 0,1 Prozent und damit deutlich schwächer als erwartet gestiegen. In der Kernrate ohne Energie und Lebensmittel fielen die Preise sogar überraschend. Stärkster Dax-Wert war RWE (plus 3,3 Prozent), am Dax-Ende notierte Tui (minus 0,6 Prozent).

Die Umlaufrendite stieg am Rentenmarkt auf 3,96 (Vortag: 3,95) Prozent. Der Rex fiel um 0,03 Prozent auf 116,65 Punkte. Der Bund- Future gewann 0,23 Prozent auf 116,29 Punkte. Der Euro -Kurs stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2725 (Montag: 1,2718) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7859 (0,7863) Euro. Tsp

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