Finanzkrise : UBS streicht weitere 2000 Stellen

Angesichts herber Verluste durch die Finanzkrise streicht die Schweizer Bank UBS erneut tausende Stellen. Zudem will sich das Unternehmen aus dem Rohstoff-Geschäft zurückziehen.

ZürichDie angeschlagene Schweizer Großbank UBS will weitere 2000 Stellen abbauen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wird die Zahl der Beschäftigten dann am Ende des Jahres bei rund 17.000 Mitarbeitern liegen. Das sind dann insgesamt rund 6000 Stellen weniger als im dritten Quartal 2007, dem bisherigen Höchststand der Beschäftigung. Danach will sich die Bank unter anderem aus dem Rohstoff-Geschäft zurückziehen.

UBS hatte im August einen Konzernumbau angekündigt. Das Finanzinstitut gab ein Minus von 358 Millionen Franken (221 Millionen Euro) bekannt. Grund war vor allem ein Verlust von umgerechnet 3,4 Milliarden Euro aus Geschäften mit US-Hypotheken. Noch vor einem Jahr galt die UBS als Synonym für sicheres, vertrauenswürdiges Investment. (kk/AFP)

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