Wirtschaft : Finanzplanung bunt gemacht

Wie man auch mit wenig Geld glücklich werden kann

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Die Autoren von Happy Money versprechen viel. Der Leser des Buchs soll nicht nur einen „zutiefst befriedigenden Umgang mit Geld“ erlangen. Das Buch soll ihm helfen, „die bedrückenden Geldsorgen gegen ein federleichtes Lebensgefühl“ einzutauschen. Der Ratgeber soll sogar als Anleitung dienen, durch den der Leser seinen „eigenen Reichtum richtig kennen und schätzen“ lernt. Und als Beispiel dafür, dass Geld allein nicht glücklich macht, erzählen die Autoren die Geschichte der armen Christina Onassis.

Für den täglichen Gebrauch gibt es jede Menge Weisheiten – „Reich ist, wer weiß, dass er genug hat“ – und schließlich auch die unwiderlegbare Feststellung der Kölner „Jeder Jeck ist anders“. Bevor es nun an den praktischen Teil mit Vermögensbilanzen, persönlicher Aufstellung über Rentenansprüche und Schulden sowie Übungen geht, sollte der Leser noch schnell feststellen, welcher Typ Jeck er denn ist. Keine Angst, die Auflösung bleibt auf IllustriertemNiveau. Jeder Typ hat auch seine guten Seiten. Und: Echte Millionäre haben von jedem Typ etwas. Wen all dies eher zweifeln lässt, der sei an eine Regel erinnert, die echte Millionäre ebenfalls beherzigen: Achten sie auf Qualität. „Checken sie bei der Kaufentscheidung, ob das Produkt (...) Ihre Kriterien wirklich erfüllt. (...) Wenn nicht, kaufen Sie das Produkt nicht.“dr

Andrea Tichy, Gerd Leidig: Happy Money. Den entspannten Umgang mit Geld lernen. Campus Verlag, 220 Seiten, 17 Euro 90

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