Finanzwesen : Bankenfusion: Unmut bei Beschäftigten wächst

Dicke Luft in Frankfurt: Beschäftigte von Commerzbank und Dresdner Bank wollen sich gegen den geplanten Stellenabbau wehren. Verdi hat Proteste angekündigt und will "um jeden Arbeitsplatz kämpfen".

Frankfurt/Main Die Gewerkschaft Verdi will einen Streik im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzung für die privaten Banken an diesem Freitag (5.9.) in Frankfurt nutzen, um ihren Unmut über die Streichung von 9000 Stellen nach der Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank deutlich zu machen.

"Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen und fordern umgehend Verhandlungen über einen Integrations- und Sozialtarifvertrag mit weitreichenden Vereinbarungen zu Standortsicherung und Beschäftigungsgarantien", betonte Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong am Mittwoch. Bei den Beschäftigten der Dresdner Bank gebe es "sehr massive Ablehnung bis hin zu Wut" nach der Bekanntgabe des Milliardendeals. Auch unter Commerzbank- Beschäftigten sei die Lage angespannt: "Viele Beschäftigte fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren", sagte Foullong. (mfa/dpa)

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