Wirtschaft : Fluchen ist stillos

Fluchen im Büro ist stillos. Auch wenn Mitarbeiter sich noch so ärgern – Fäkalwörter und Kraftausdrücke gehörten sich nicht, sagt der Etikette-Trainer Horst Hanisch aus Bonn. Mitarbeiter sollten solche Wörter auch nicht in den Mund nehmen, wenn sie andere nur wiedergeben – etwa den fluchenden Chef. Unter Kollegen falle es zwar weniger negativ auf, wenn jemand eine vornehme Ausdrucksweise vermissen lässt. „Da wird keiner etwas sagen, wenn ich ,So ein Mist!’ sage“, erklärt Hanisch. Beschäftigte sollten aber auch damit vorsichtig sein, sobald ein Dritter dabei ist. Das gelte erst recht, wenn das ein Kunde ist. Schließlich mache es keinen guten Eindruck, wenn es in der Firma offensichtlich Ärger gibt oder etwas schiefgelaufen ist. Statt zu fluchen, sollten Mitarbeiter Wut oder Frust besser anders artikulieren, rät Hanisch. So könnten sie etwa sagen: „Darüber könnte ich mich jetzt wirklich aufregen.“ dpa

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