Wirtschaft : Fonds

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Ein Investmentfonds (siehe Bericht auf Seite 20) ist am besten mit einem „Topf“ vergleichbar, in den Sparer ihr Geld hineinlegen. Dieses Geld wird investiert und von den Gründern des Fonds – der Investmentgesellschaft – verwaltet. Die Fonds unterscheiden sich, je nachdem, wie das Geld angelegt wird. Ein Rentenfonds zum Beispiel ist entweder ausschließlich oder überwiegend aus festverzinslichen Wertpapieren zusammengesetzt. Das Kapital in einem Aktienfonds wird schwerpunktmäßig in Aktien angelegt. Die Mittel eines Immobilienfonds werden in Grundstücke und Gebäude investiert. Es gibt zudem Fonds, die nur einem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten sind, zum Beispiel institutionellen Anlegern wie Versicherungen oder Pensionskassen. In einen Publikumsfonds kann dagegen jeder investieren. In Deutschland gibt es 2453 Publikumsfonds, in denen zur Zeit insgesamt 381,9 Milliarden Euro verwaltet werden. Die Beteiligung an einem Fonds bietet gegenüber der Direktanlage den Vorteil, dass Anlageentscheidungen auf professionelle Verwalter übertragen werden, die das Risiko möglichst breit streuen. hin

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