Wirtschaft : Forscher erwarten stärkeres Wachstum

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"Der Aufschwung beginnt." So beurteilen die Forscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) die aktuelle Konjunkturlage in Europa. In den Teilnehmerländern der Euro-Währungsunion zeichne sich für das erste Halbjahr eine Erholung ab. Im gesamten Jahr werde es ein Wachstum von 1,7 Prozent geben. Damit korrigierte das IfW seine Prognose von bislang 1,5 Prozent leicht nach oben. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft ohne Inflationsrisiken. Dafür sprächen Umfragen bei Unternehmen, schrieb die EZB in ihrem neuen Monatsbericht für den März. "Vorerst noch ungewiss" nannte die EZB das Ausmaß dieses Aufschwungs. Den Tiefpunkt habe die Wirtschaft Ende vergangenen Jahres erreicht. Einen weltweiten Aufschwung sagte auch der Internationale Währungsfonds (IWF) voraus. Laut IWF-Chef Horst Köhler wird die Erholung in Europa schwächer ausfallen als in den USA. Die Weltbank prognostizierte für die Euro-Zone ein Wachstum von 1,2 Prozent in 2002 und von 3,3 Prozent in 2003. Wichtig sei die Entwicklung in den USA. Am Mittwoch hatte US-Notenbankchef Alan Greenspan bekräftigt, die wirtschaftlichen Aktivitäten in den USA belebten sich.

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