Forschung und Entwicklung : Unternehmen wollen trotz Krise weiter investieren

Innovationsstopp in Krisenzeiten? Im Gegenteil: Laut einer Umfrage wollen zahlreiche Unternehmen trotz der Wirtschaftskrise weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren.

Frankfurt am MainInvestieren in Innovationen lautet das Ziel zahlreicher Unternehmen - auch die Zahl der Beschäftigten auf diesem Gebiet soll erhöht werden, zitierte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Freitag vorab aus der Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Befragt wurden allerdings nur 530 als besonders innovativ geltende Unternehmen.

In der Umfrage erklärten laut "FAZ" 47 Prozent der Unternehmen, sie wollten ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausbauen. Fünf Prozent kündigten eine Reduzierung an. Hinderlich dabei sei aber der Mangel an Fachkräften, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung. "Die innovationsstarken deutschen Unternehmen lassen sich trotz der aktuell schwierigen Situation nicht beirren: Sie setzen auf Innovationen und planen, zusätzlich Personal für Forschung und Entwicklung einzustellen", sagte Wansleben. Damit komme Deutschland "sogar in schweren Zeiten" dem Ziel näher, für Forschung und Entwicklung drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufzuwenden. (sba/AFP)

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