Wirtschaft : Fotogrüße aus dem Netz

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Die Postkarten vom Urlaubsort sind wieder einmal schrecklich öde? Kein Problem, wenn man ein Handy mit Kamera besitzt. Das Foto lässt sich dann vom Strand direkt per MMS verschicken. MMS sind um Bilder und Töne erweiterte elektronische Kurzbotschaften. Wer MMS verschicken und empfangen will, muss sich für den Service beim jeweiligen Netzbetreiber anmelden. Das ist allerdings kostenlos. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt der Versand von MMS zwischen den verschiedenen Mobilfunknetzen inzwischen recht gut, sagt Bernhard Jodeleit von der Fachzeitschrift Connect. Ausnahmen: Zwischen EPlus und Vodafone ist immer noch kein MMS-Versand möglich. Zudem gibt es Probleme, wenn Sender und Empfänger Geräte verschiedener Hersteller haben. Der Versand einer MMS kostet zwischen 0,39 und 1,29 Euro – je nachdem wie groß die Datenmenge ist und ob die MMS ins eigene oder fremde Netze verschickt wird. Im Inland ist der Empfang kostenlos. Teuer wird es aber im Ausland: Da zahlt auch der Empfänger einer MMS kräftig Gebühren. Jodeleit rät daher, im Ausland den Empfang von MMS auszuschalten. Wer eine MMS an jemand verschicken will, der weder Handy noch Computer hat: T-Mobile, Vodafone und O2 bieten die Möglichkeit, MMS als herkömmliche Postkarte zu verschicken. Einfach ein Foto mit dem Handy machen, eine MMS schreiben und sie an die jeweilige E-Mail- Adresse des Netzbetreibers senden. Der leitet sie weiter an die Post, die daraus eine Ansichtskarte macht und an den Empfänger schickt. vis

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