Fotovoltaik : Chinesen suchen Sonne in der Mark

Das chinesische Unternehmen Apollo Solar will von Brandenburg aus die Fotovoltaik-Branche mit seltenen Rohstoffen beliefern. Dies teilte das Potsdamer Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.

Berlin - Wo genau Apollo Solar sein Vertriebszentrum baut und wie viel Geld es dafür in die Hand nimmt, steht aber noch nicht fest.

Apollo Solar fördert unter anderem das ebenso seltene wie begehrte Tellurid, welches für die Produktion von Solaranlagen unerlässlich ist. In China betreibt das Unternehmen außerdem eine moderne Fabrik für Halbleiter. Ob auch in Brandenburg produziert wird, ist derzeit unklar. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums bestätigte, dass Apollo Solar darüber nachdenke, eine Entscheidung stehe aber noch aus.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Vertreter der Firma sich in Deutschland nach einem geeigneten Standort umgesehen – auch in anderen Bundesländern. Den Ausschlag für Brandenburg mag die hohe Kompetenz in der Region gegeben haben. Allein in Frankfurt an der Oder gibt es mit Conergy, First Solar und Odersun gleich drei mögliche Käufer der Produkte von Apollo Solar. Die Forschung ist mit dem Institut für innovative Mikroelektronik in der Stadt vertreten.

Wirtschaftsminister UIrich Junghanns war in der vergangenen Woche mit einer Delegation nach Indien und China gereist, um Investoren zu werben. Das Ministerium wertete die Zusage von Apollo Solar als erstes Ergebnis der Reise. jte

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