Wirtschaft : Frankfurter Börse darf künftig auch an Feiertagen öffnen

Frankfurt kann feiertags öffnen

Die Frankfurter Wertpapierbörse darf künftig auch an Feiertagen öffnen. Die hessische Landesregierung habe einen entsprechenden Beschluss der Deutschen Börse AG gebilligt. Damit kann am Main künftig auch an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam und am Tag der Deutschen Einheit gehandelt werden. AFP

Spekulationsfrist könnte fallen

Die Spekulationsfrist, innerhalb der Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren versteuert werden müssen, könnte nach der Ansicht der Finanzexpertin von Bündnis 90/Die Grünen, Christine Scheel, unter Umständen wegfallen. "Eine einheitliche Besteuerung aller Einkünfte würde die Spekulationsfrist überflüssig machen. Da wollen wir hin", sagte Frau Scheel in einem Interview. rtr

Bevorzugte Zuteilung

Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) hat ihren Aktionären eine bevorzugte Aktien-Zuteilung beim Börsengang von Unternehmen mit DEWB-Beteiligung eingeräumt. Die Venture-Capital-Gesellschaft der Jenoptik AG (Jena) werde im Rahmen des Programms "Aktien an Aktionäre" DEWB-Aktionären einen Teil der platzierten Wertpapiere reservieren, der sich nach dem jeweiligen Emmissionsvolumen bemisst. Ein Anspruch besteht aber nicht. ADN

Articon plant Kapitalerhöhung

Das Software- und Beratungsunternehmen Articon Inforamtion Systems AG plant im zweiten Quartal eine Kapitalerhöhung. Gleichzeitig ist auch die Platzierung von Altaktien geplant. Details sollen später bekannt gegeben werden.

Adig erwartet Wachstum

Die Investmentgruppe Adig rechnet wegen der aktuellen Börsenbegeisterung bei ihren Publikumsfonds mit einen Anstieg ihres Fondsvolumens von derzeit 31 auf 36,5 Milliarden Euro. Damit würde der Marktanteil der viertgrößten deutschen Investmentgesellschaft auf 9,5 Prozent steigen.

EC-Karte vorn

Das beliebteste Zahlungsmittel an deutschen Handelskassen ist die Euroscheckkarte. Zwar gebe es beim Bezahlen mit der EC-Karte plus Geheimnummer ein starkes Wachstum, doch sei das elektronische Lastschriftverfahren nur mit der ec-Karte Spitzenreiter, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels mit. 1998 sei jede zehnte Mark über dieses Verfahren an den Handelskassen verbucht worden.

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