Wirtschaft : Frankreich

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Auch bei den Franzosen steht es um die Budgetsdisziplin nicht gut. Zwar will die neue Regierung bis 2004 einen ausgeglichenen Etat vorlegen. Gleichzeitig hat sie sich jedoch ein Hintertürchen offen gelassen. Denn sie setzt voraus, dass das Wirtschaftswachstum bis dahin jährlich drei Prozent erreichen wird. Bereits jetzt ist klar, dass das französische Defizit schon 2002 höher ausfallen wird als geplant. Haushaltsminister Alain Lambert rechnet mittlerweile mit einer Defizitquote von 2,6 Prozent. Das entspricht einem Etatloch von 46 Milliarden Euro. Das sind 1,4 Milliarden Euro mehr als beim letzten Kassensturz Ende Juni und deutlich mehr als die vorherige Linksregierung ursprünglich mit 30,4 Milliarden Euro veranschlagt hatte. mo

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