Fraport : Gericht lehnt Eilanträge gegen Frankfurter Flughafenausbau ab

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens kann beginnen. Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel lehnte am Donnerstag alle noch anhängigen Eilanträge ab und gab damit grünes Licht für die Bauarbeiten an der umstrittenen neuen Landebahn.

frankfurter flughafen
Alle Proteste vergebens: Die Gegner konnten den Ausbau des Frankfurter Flughafens auch gerichtlich nicht verhindern. -Foto: dpa

KasselZweifel äußerte der für den Flugverkehr zuständige Senat an der Nachtflugregelung in der Baugenehmigung. Nach derzeitiger Einschätzung trage die Regelung dem gesetzlich gebotenen Schutz der Nachtruhe nicht ausreichend Rechnung. Derartige Planungsmängel könnten aber noch im Wege der Planergänzung ausgeräumt werden.

Das Gericht lehnte mit seinen Beschlüssen Eilanträge von 13 Kommunen sowie privaten Personen und Gesellschaften ab. Bereits Anfang Januar war ein Eilantrag der Umweltschutzorganisation BUND gescheitert.

Der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport wird nach eigenen Angaben spätestens Anfang Februar mit der Rodung für den Bau der neuen Landebahn beginnen. Bis dahin würden wie geplant die Vorarbeiten fortgesetzt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Ablehnung der Eilanträge entspreche der Rechtsauffassung des Unternehmens. (imo/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben