Wirtschaft : Frauen gehen mit Geld souveräner um

Auf Währungskrisen reagieren die Betroffenen nach neuen Forschungsergebnissen von Soziologen meist mit Resignation und Fatalismus. "Erst die nachfolgende Generation setzt sich gezielt mit den Krisen auseinander und lernt dazu", heißt es in einem am Dienstag von der Göttinger Universität veröffentlichten Forschungsbericht. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Professor Rainer Hoffmann hatte von 1995 bis 1996 drei Generationen etwa zur Inflation und zur Währungsreform befragt. Die Forscher ermittelten den Angaben nach, dass auch bei der Einführung des Euros die Skeptiker passiv reagierten. Mit zunehmendem Lebensalter sei der Grad der Skepsis noch gestiegen. Die Befragungen der Soziologen ergaben außerdem, dass Frauen im Umgang mit Geld durchaus nicht passiv reagierten. "In den untersuchten Partnerschaften dominierte sogar die alleinige Zuständigkeit der Frauen in Geldangelegenheiten", heißt es in dem Bericht der Göttinger Soziologen.

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