Wirtschaft : Free Float

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Aktien eines Unternehmens, die frei an der Börse gehandelt werden, gehören zum Streubesitz, oder Free Float (siehe Artikel auf Seite 17). Sobald ein Investor mehr als fünf Prozent an einer Firma hält, muss er dies öffentlich bekannt geben. Dieser Anteil wird dann vom Streubesitz abgezogen. Eine Ausnahme bilden Pakete von Vermögensverwaltern, Fonds oder Pensionsgesellschaften. In der Regel wollen sie keinen Einfluss auf das Unternehmen ausüben und verkaufen ihre Beteiligung wieder, wenn der Kurs gestiegen ist. Nach der FreeFloat-Methode berechnet sich der Börsenwert eines Unternehmens. Dabei wird die Streubesitzmenge mit dem aktuellen Kurs der Papiere multipliziert. Dieser Wert beeinflusst die Gewichtung des Unternehmens innerhalb der Börsenindizes, zum Beispiel im Dax. sök

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