Wirtschaft : Freibeträge gelten auch für Kinder

Berlin - Eltern können bei der Geldanlage für ihre Kinder das Vermögen des Nachwuchses schonen. So gilt etwa auch für Kapitalerträge von Kindern die sogenannte Abgeltungsteuer von 25 Prozent, welche Banken und Sparkassen automatisch ans Finanzamt abführen, teilte das Verbraucherportal Toptarif mit. Stellen Eltern für die Kinder allerdings einen Freistellungsauftrag, können diese Zinserträge von jährlich bis zu 801 Euro steuerfrei behalten. Grundsätzlich können Eltern nicht frei über das Vermögen ihrer Kinder verfügen. Abhebungen von Konten der Kinder etwa sind nur möglich, wenn Eltern etwas für ihren Nachwuchs anschaffen wollen. Das Vermögen des Kindes steht aber nur dem Kind zu. Legen Eltern im Namen ihrer Kinder Geld für ein späteres Studium an, kann sich dies laut Toptarif bei der Höhe der staatlichen Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) nachteilig auswirken. „Im schlechtesten Falle reduziert sich der BAföG-Anspruch – oder er entfällt komplett, wenn das Vermögen bestimmte Freibeträge übersteigt.“ AFP

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