Wirtschaft : Freibetrag für Azubis bestätigt

München - Der Ausbildungsfreibetrag von 924 Euro jährlich ist ausreichend hoch und daher nicht verfassungswidrig. Er könne nicht für sich allein, sondern müsse zusammen mit den anderen Freibeträgen für Kinder gesehen werden. Das entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil (Az: III R 111/07).

Der Ausbildungsfreibetrag wurde 2002 von zuvor umgerechnet 2147 auf 924 Euro gekürzt. Er soll jetzt nur noch die Kosten abdecken, die entstehen, wenn das Kind auswärtig untergebracht ist. Für andere Ausgaben wurde gleichzeitig der sogenannte Erziehungsfreibetrag von derzeit 2640 Euro für verheiratete Eltern eingeführt. Zusätzlich gibt es den regulären Kinderfreibetrag von jetzt 4368 Euro. Alle Freibeträge zusammen belaufen sich auf 7932 Euro im Jahr.

Geklagt hatte ein Elternpaar, das den abgesenkten Ausbildungsfreibetrag für seine auswärts studierende Tochter als nicht ausreichend erachtete. Der BFH wies die Klage ab. Zur Begründung verwies er auf die anderen Freibeträge. AFP

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