Wirtschaft : Frisches Geld für den Forschungscampus in Buch

BERLIN (hor).Der Biomedizinische Forschungscampus Berlin-Buch (BBB) GmbH erhält aus dem Fonds "Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA)" weitere 14,8 Mill.DM Zuschuß.Damit errichtet der BBB ein zweites Arbeitsstättengebäude.Bisher flossen bereits über 45 Mill.DM Fördermittel in den Forschungscampus.Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Branoner überreichte den Bewilligungsbescheid an Gudrun Erzgräber, Geschäftsführerin des BBB.Der GA-Fonds stellt der Berliner Wirtschaft allein in diesem Jahr 560 Mill.DM zur Verfügung und ist somit eines der wichtigsten Förderinstrumente in der Stadt.Er finanziert sich zu gleichen Teilen, jeweils 42,3 Prozent, aus Bundes- und Landesmitteln, sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Innovations- und Gründerzentrum in Buch, Bezirk Pankow, wurde erst Anfang September eröffnet.Inzwischen sind dort 21 Existenzgründer und Unternehmen aus dem Bereich der Biomedizin und Biotechnologie beheimatet.Gudrun Erzgräber hofft, daß zu den bisher 300 Arbeitsplätzen durch den Erweiterungsbau bis Ende nächsten Jahres weitere 150 hinzukommen.

"Forschen-Heilen-Produzieren" heißt es auf dem Monitor des Campus-Infosystems.Informieren und kommunizieren steht im Mittelpunkt der Arbeit des BBB.Die kleinen innovativen Unternehmen profitieren durch die räumliche Nähe zu Einrichtungen der Charité, zum Delbrück-Centrum für molekulare Medizin sowie zur Rössle-Krebsklinik.Durch eine vom BBB bereitgestellte Hochgeschwindigkeitsdatenleitung sind die Firmen und Institute an das internationale Datennetz angeschlossen.Im Internet sind über den BBB alle Firmen gemeinsam vertreten, zudem organisiert der Campus gemeinsame Messebesuche.Die Labor- und Büroräume sind in der Branche gefragt: "Von hier ging in den letzten Monaten eine regelrechte Sogwirkung aus", sagt Gudrun Erzgräber.Das Infrastrukturangebot lockt innovative Unternehmen.Peter Bendzko von der Invitek GmbH lobt die Möglichkeiten der externen und internen Kommunikation mit Hilfe der Datenleitung auf dem Campus.Das Facility-Management sei hervorragend, sagt Bendzko.Die Kooperation zwischen den Unternehmen könne aber noch besser sein.Synergieeffekte seien noch nicht voll ausgeschöpft worden, so der Jungunternehmer.

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