Wirtschaft : Fünf Millionen Fahrzeuge in 150 Länder verkauft

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Der VolkswagenKonzern mit Sitz in Wolfsburg konnte im vergangenen Jahr mehr als fünf Millionen Fahrzeuge an die Kunden ausliefern. Dies entspricht einem Pkw- Weltmarktante il von 11,5 Prozent. Der Umsatz des Konzerns erreichte im vergangenen Jahr 88,9 Milliarden Euro, das Ergebnis nach Steuern betrug rund 716 Millionen Euro.

ORGANISATION:

Zur regionalen Steuerung gibt es vier Verantwortungsbereiche : die Region Europa/Übrige Märkte, die Region Nordamerika, die Region Südamerika/Südafrika sowie die Region Asien-Pazifik. In elf Ländern Europas und in sieben Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas betreibt VW 47 Fabriken.

BESCHÄFTIGTE:

Mehr als 343000 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus mehr als 21500 Fahrzeuge oder sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst. Seine Fahrzeuge bietet der Konzern in mehr als 150 Ländern an.

MARKEN:

Der Konzern ist in drei Markengruppen gegliedert. Zur Markengruppe VW gehören Skoda , Bentley und Bugatti. Unter der Markengruppe Audi rangieren Seat und Lamborghini. VW Nutzfahrzeuge ist ein eigener Bereich. Die Geschäftsfelder Financial Services und Europcar werden im Bereich Finanzdienstleistungen gemeinsam geführt.

EIGNER:

Das Land Niedersachsen hält 13,7 Prozent der Aktien und 18,2 Prozent der Stimmrechte (Stammaktien). 30 Prozent der VW-Aktien werden von ausländischen Großaktionären gehalten, rund 50 Prozent aller VW-Aktien befinden sich in ausländischen Händen. So hält der US-Investor Brandes rund zwölf Prozent der Anteile, die französische Axa-Gruppe etwa sechs Prozent. Privataktionäre halten rund ein Drittel der Aktien, deutsche institutionelle Anleger 9,3 Prozent.

VW-GESETZ:

Das VW-Gesetz trat im Jahr 1960 in Kraft. Nach Paragraf 2 kann kein Aktionär mehr als 20 Prozent der Stimmrechte ausüben, auch wenn er mehr Aktien besitzt. Eine weitere Besonderheit ist eine Sperrminorität von 20 Prozent. Wichtige Beschlüsse der Hauptversammlung bedürfen einer Mehrheit von 80 Prozent des anwesenden Grundkapitals.

Die Europäische Kommission hat vor dem europäischen Gerichtshof in Luxemburg gegen das Gesetz geklagt . dr

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