Wirtschaft : Für Herlitz geht die Krise weiter

Berlin - Der Berliner Schreibwarenhersteller Herlitz rutscht weiter in die Krise. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, fielen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr des laufenden Jahres um gut 20 Millionen auf rund 101,1 Millionen Euro.

Herlitz sehe sich weiterhin mit einer schwachen Nachfrage des internationalen gewerblichen Bürobedarfshandels konfrontiert, hieß es in dem Halbjahresbericht 2010. Besonders in den osteuropäischen Ländern habe sich der Umsatz nicht erholen können. Mit einer kurzfristigen Verbesserung des operativen Ergebnisses sei nicht zu rechnen. Das Sparprogramm habe bislang nicht die Umsatzrückgänge kompensieren können.

Vor Zinsen und Steuern lag das Halbjahresergebnis 2010 mit rund minus 6,46 Millionen Euro noch einmal deutlich unter dem des Vorjahreszeitraumes mit minus 3,81 Millionen Euro. Der Konzernjahresfehlbetrag steigerte sich parallel von 5,43 Millionen auf 7,54 Millionen Euro. Das Gesamtergebnis nach Steuern fiel von minus 6,68 Millionen auf minus 7,51 Millionen Euro. Das 1904 gegründete Traditionsunternehmen war im März 2010 vom einstigen Rivalen Pelikan endgültig übernommen worden. mho

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