Wirtschaft : Für Privatkunden haben die Vermögensverwalter der Commerzbank ein neues Produkt kreiert

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Es baut auf sieben Branchenfonds der Commerzbank-Fondstochter Commerz International Capital Management in Dublin auf. Sie decken die Bereiche Finance, Lifestyle, Healthcare, Telecommunication, Infotechnology, Energy & Resources sowie Travel & Transportation ab. Der Einstieg in das Vermögensverwaltungs-Konzept, das unter der Bezeichnung CB-Basis Branchen angeboten wird, ist ab 20 000 DM möglich. Mit einem Basispreis von einem Prozent jährlich als Abgeltung für Transaktionskosten und einem einmaligen Ausgabeaufschlag von 1,25 Prozent sei dieser "Dachfonds" ein attraktives Angebot, sagte Wolfgang Reittinger, der im Zentralen Geschäftsfeld Private Kunden für den Vertrieb zuständig ist, jetzt bei der Vorstellung des neuen Konzepts. Hinzu komme eine Verwaltungsgebühr von 0,7 Prozent per anno.

Reittinger zufolge haben die Branchenfonds in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Ihr Volumen sei 1998 um 70 Prozent auf 17 Mrd. DM gewachsen. Unter 80 neu aufgelegten Aktienfonds seien zehn Branchenfonds gewesen. Gründe für die Verlagerung des Anlageschwerpunkts weg von einzelnen Ländern hin zu Branchen sieht er in der Globalisierung der Wirtschaft sowie der Einführung des Euro. Ein weiterer Mega-Trend sei die Abwendung der Anleger von den klassischen Industrien hin zu wachstumsstärkeren Wirtschaftszweigen. Technologieaktien machten heute schon 20 Prozent der Kapitalisierung des S + P-500-Index aus. Bei den bereits am Markt befindlichen Investmentfonds fehle oft eine breite Abdeckung der einzelnen Wachstumsbereiche. Um das Risiko zu minimieren, kombiniere das Paket der Commerzbank spekulativere Anlagen mit weniger riskanten Engagements.

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