Wirtschaft : Für Traditionalisten

Schusterkugel für Schummerlicht

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Die „Schusterkugel“ diente bis ins 19. Jahrhundert dazu, auch abends die Arbeit an kleinteiligen Dingen möglich zu machen. Vor allem Näherinnen und Schuster benutzten diese Lampe. Der ManufaktumVersand lässt die Tradition heute wieder aufleuchten. Das Licht der Schusterkugel stammt von einer Kerze, vor die eine mit Wasser gefüllte Glaskugel aufgehängt ist. Diese funktioniert wie eine optische Linse. Sie bündelt das Licht und fächert es so auf, dass es auf eine größere Fläche auftreffen kann. Als Arbeitsleuchte wird ihr Licht heute nur bei Stromausfall eine Alternative zur Schreibtischlampe sein. Für „schummrige“ Schusterstuben-Stimmung ist sie jedoch immer noch gut. Außerdem ermöglicht ihr Licht Schattenspiele an der Wand.

Der Galgen ist aus Messing gefertigt und wird in Berlin hergestellt. Die Kugel haben Glasbläser in Lauscha aus Kristallglas geblasen. Ihre Höhe lässt sich individuell einstellen. So kann der Lichtkegel noch präziser eingerichtet werden. Die Schusterkugel ist im Manufaktum-Versandhandel bestellbar und kostet 65 Euro. sök/Foto: promo

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