Wirtschaft : G-7-Staaten

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Die wichtigsten Industrienationen der Welt bilden die so genannte G7-Gruppe. In regelmäßigen Konferenzen beraten die Minister oder die Regierungschefs aus den USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada über die weltwirtschaftliche Entwicklung. Seit 1993 nimmt auch das wirtschaftlich schwache, aber politisch einflussreiche Russland teil, allerdings ohne Stimmrecht. Themen bei den Treffen sind die globale Konjunktur, die Wechselkurse, der Ölpreis oder Sicherheitsfragen. Ein gemeinsames Vorgehen der G-7, zum Beispiel ihrer Zentralbanken gegen den derzeit zu schwachen Dollar, könnte die starken Wechselkursschwankungen abfedern. Die erste G-7-Konferenz fand 1975 auf Initiative des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und des französischen Präsidenten Giscard d’Estaing in Rambouillet bei Paris statt. brö

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