Gehälter : Chefs verdienten im Schnitt drei Millionen

Die Vorstandschefs der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex haben im vergangenen Jahr im Schnitt drei Millionen Euro verdient.

Frankfurt/Main - Das waren elf Prozent mehr als im Vorjahr, wie eine in Frankfurt am Main vorgelegte Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ergab. Das durchschnittliche Salär der übrigen Vorstände kletterte demnach ebenfalls um elf Prozent auf 1,7 Millionen Euro. Bis auf den Reiseveranstalter TUI können dabei alle Unternehmen, die ihren Vorständen die Gehälter erhöht haben, auf bessere Ergebnisse verweisen.

Während Bankchef Josef Ackermann ohne Aktienoptionen mit 8,4 Millionen Euro erneut der Spitzenverdiener unter den 30 Vorstandsvorsitzenden war, musste sich Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber mit 1,3 Millionen Euro erneut mit dem geringsten Salär begnügen. Wie in den vergangenen Jahren zahlte die Deutsche Bank auch ihren übrigen Topmanagern im Schnitt mit gut drei Millionen Euro das höchste Gehalt. Die Vorstandsmitglieder beim Dax-Neuling Postbank landeten mit gut 878.000 Euro Jahresverdienst am Ende der Rangliste. DSW-Hauptgeschäftführer Ulrich Hocker ging davon aus, dass die Vergütungen in diesem Jahr erneut steigen werden, "da es den Unternehmen im Schnitt besser geht als im Vorjahr". (tso/AFP)

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