Wirtschaft : Geldpolitik

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Unter Geldpolitik (siehe Seite 21) versteht man Eingriffe in die Versorgung der Wirtschaft mit Geld. Verantwortlich dafür ist die Notenbank. Ihre obersten Ziele sind die Geldwertstabilität und die ausreichende Versorgung von Firmen und Bürgern mit Geld, damit sich die Wirtschaft problemlos entwickeln kann und Wachstum sowie ein hoher Beschäftigungsstand erreicht werden. Eingreifen kann die Zentralbank in den Geldverkehr beispielsweise, indem sie die Leitzinsen verändert, zu denen sich Geschäftsbanken bei ihr mit Kapital versorgen. Damit hat sie indirekt Einfluss auf die Wachstumsbedingungen, weil niedrige Zinsen das Investitionsklima verbessern. In der EuroZone bestimmt die Europäische Zentralbank die Geldpolitik in den USA ist es die Federal Reserve. obu

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