Wirtschaft : Geldprofis setzen weniger auf Zertifikate

Frankfurt am Main - Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum nutzen einer Analyse zufolge immer weniger Zertifikate und immer stärker börsennotierte Indexfonds. Ende März 2012 waren im Schnitt rund 4,8 Prozent der Portfoliobestände in Zertifikate investiert – nach 5,9 Prozent Ende 2011 und 6,4 Prozent Mitte 2011, wie eine Auswertung des Analysehauses Firstfive am Mittwoch zeigte. Der Anteil an ETF (Exchange Traded Funds) belief sich zuletzt auf 9,3 Prozent – nach 9,1 Prozent Ende 2011 und 8,3 Prozent Mitte 2011. „Der Rückgang der Zertifikatequote ist zum guten Teil dem Abbau von Goldinvestments, die überwiegend in Form von Zertifikaten gehalten werden, geschuldet“, erklärte Firstfive-Vorstand Jürgen Lampe die Entwicklung. Dennoch gehören Goldzertifikate weiterhin zu den strukturierten Produkten, die in den Portfolios der Vermögensverwalter am weitesten verbreitet waren. Nach beiden Kriterien war Xetra-Gold von deutsche Börse Commodities besonders beliebt. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem Discountzertifikate auf den Dax und den Euro-Stoxx 50. rtr

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