Wirtschaft : Geldticker: AWD legt kräftig zu und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der Börsenneuling und Finanzdienstleister AWD AG, Hannover, hat im vergangenen Jahr Umsatz und Ergebnis kräftig in die Höhe getrieben. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Zahlen um rund 23 Prozent auf 655 Millionen Mark (335 Millionen Euro), teilte der AWD am Mittwoch mit. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 79 Prozent auf 85 Millionen Mark wenn die 70 Millionen Mark Ausgaben für den Börsengang im Herbst unberücksichtigt bleiben. Der AWD betreut nach eigenen Angaben mehr als 400 000 Kunden. dpa

Gold Zack geht Beteiligung ein

Das Emissionshaus Gold-Zack und die Gontard & Metallbank AG haben sich mit jeweils 21 Prozent am Frankfurter Emissionshaus Value Select beteiligt. Die Aktienmehrheit an der international operierenden Value Select AG befinde sich weiter in privater Hand, teilte Gold-Zack am Mittwoch mit. Mit dem Einstieg bei der im vorigen Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Value Select sei der Venture-Capital-Markt für Kleinanleger geöffnet worden. Anleger, die Beträge unter einer Million Mark anlegen wollten, könnten sich über Einmalzahlungen oder Sparpläne an Venture-Capital-Finanzierungen beteiligen, teilte Gold-Zack weiter mit. rtr

Iberia bald an Börse

Mit fast zweijähriger Verzögerung geht die spanische Fluggesellschaft Iberia im kommenden April an die Börse. Damit werde die vollständige Privatisierung des Unternehmens abgeschlossen, teilte die Staatsholding Sepi mit. Der Börsengang war bereits für 1999 angekündigt, aber immer wieder verschoben worden. Derzeit befinden sich noch 54 Prozent des Iberia-Kapitals in staatlichem Besitz. dpa

Empfehlung für RWE

Goldman Sachs hat sein "Market-Outperformer"-Rating für die Aktie des Versorgers RWE bestätigt. Das Übernahmeangebot für den spanischen Stromversorger Hidroelectrica del Cantabrico SA sei mit 26 Euro pro Aktie jedoch teuer, schrieben die Analysten in einer am Mittwoch in London veröffentlichten Kurzstudie. Ein Kursziel für die RWE-Aktie wurde nicht genannt. Mit dem Bieterkonsortium bestehend aus dem viertgrößten deutschen Stromversorger Energie Baden-Württemberg (EnBW) und der spanischen Gruppe Ferro-Atlantica habe RWE eine hartnäckige Konkurrenz, die den Preis in die Höhe treibe. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben