Wirtschaft : Geldticker: Börsengang von OHB Teledata und mehr

mehr

Nach Dr. Hönle, Sunways und Codon strebt am 13. März mit der Bremer OHB Teledata AG das vierte Unternehmen in diesem Jahr an den Neuen Markt. Unter dem Konsortium aus Sal. Oppenheim, Delbrück und der Bremer Sparkasse sollen 2,3 Millionen junge Aktien aus einer Barkapitalerhöhung platziert werden. Hinzu kommt gegebenenfalls eine Zuteilungsreserve (Greenshoe) von weiteren 300 000 Aktien aus den Beständen der Altaktionäre. Bislang liegen 77 Prozent des Aktienkapitals bei der Gründerfamilie Fuchs, 21 Prozent beim Venture Capitalgeber Centennium und zwei Prozent beim Technik-Vorstand Ulrich Schulz. HB

Flughafen strebt aufs Parkett

Der Frankfurter Flughafen, zweitgrößter Airport Europas, strebt unter dem Namen Fraport in den M-Dax der Frankfurter Börse. Damit die Emission in Höhe von mehreren Milliarden Mark ein Erfolg wird, erwägt der Flughafen, Anleger aus dem Rhein-Gebiet bei der Zeichnung zu bevorzugen, sagte Fraport-Chef Wilhelm Bender dem Handelsblatt. Auch Frühzeichnerrabatte sollen einen Anreiz zum Kauf geben. HB

Japanische Börsen fusionieren

Die Bereinigung am japanischen Börsenmarkt geht weiter. Nach 117 Jahren stellte die Börse in Kyoto ihre Arbeit ein und fusionierte mit der Börse in Osaka. Die einzigen zwei exklusiv in Kyoto gehandelten Titel, Goo Chemical und Kyoto Hotel, wurden in Osaka aufgenommen. Damit gibt es in Japan jetzt noch fünf Börsen, wobei die größte in der Hauptstadt Tokio residiert. AFP

Bankkunden wollen Beratung

Trotz Internet und Online-Banking setzen Bankkunden auf klassische Betreuungsformen. Das ergab eine Umfrage der Landesbank Baden-Württemberg. Als wichtigstes Kriterium nannten 89 Prozent der Befragten Diskretion. Es folgen Kontoführungsgebühren (79 Prozent), ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis (77 Prozent) und das Eingehen auf Kundenwünsche (76 Prozent). Die Online-Abwicklung wurde nur von neun Prozent der Befragten genannt. Als bevorzugte Beratungsform nannten 85 Prozent die Betreuung durch einen Mitarbeiter.dpa

Service der Deutschen Börse

Die Deutsche Börse hat ihren Service für Privatanleger verbessert. Im Internet steht ein Lernportal der Börse zur Verfügung, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Über die Homepage können Interessenten Seminare buchen und online an einem Teil der Schulungen teilnehmen. Für Anleger, die Fragen zum Handel haben, wurde eine kostenlose Service-Hotline unter der Nummer 0800 / 230 20 23 eingerichtet. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben